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    Flugzeug-Guide - Battlefield 2

    Flugzeug-Guide – Battlefield 2 - by Gypsy


    Vorwort

    Die Flugzeuge in Battlefield 2 bilden einen Bereich des Spiels von vielen. Auch wenn das Game keinen reinen Flug-Simulator bietet, macht das Fliegen zumindestens mit ein wenig Übung, Können und Erfahrung Spass. Um auf die Gestaltung des Jet-Handlungs sprechen zu kommen, stellt sich natürlich die Frage: Warum ist das eigentlich so, dass an der Realität gespart wird und es so simpel gehalten wird?

    Ganz einfach, zuviel Realität in diesen Bereich gestaltet die Bedienung des Jets zu komplex und man benötigt somit lange Eingewöhungszeit. Da Battlefield 2 ein Multiplayerspiel ist bei dem man direkt ohne vorherige lange und schwierige Einarbeitungszeit spielen möchte (wenn auch je nach Stand mehr oder weniger erfolgreich), wurde das Handling des Jets dementsprechend angepasst und recht simpel gehalten. Ähnlich wie bei den anderen Bereichen. Denn wer möchte schon bei Benutzung des Jeeps zuerst die Kupplung loslassen müssen vor dem Gas geben , dann während der Fahrt schalten usw. Das ist in offiziellen Flug-Simulatoren, Rennspielen ect. natürlich zu erwarten, aber nicht hier.

    Um euch ein wenig an den eigentlich recht simplen Flugbereich heranzuführen schrieb ich dieses Tutorial (bemühe mich um zeitliche Aktualisierungen). Es ist anhand zahrleicher Hilfestellungen veranschaulicht. Diese wären unter anderem auführliche Texte, Grafiken und Videos (u.a. Dogfightmovies). Ich werde keine kurzen Video-Tutorials für einen Sub-part erstellen, da es meiner Ansicht nach unnötige Arbeit ist. Die meisten Erklärungen sollten eigentlich nachvollziehbar und anschaulich sein (Text und Bilder u.a). Von daher verwende ich wie oben schon genannt unter anderem Dogfightmovies, sowie schon vorhandene kurze Videos (für eine Bombing-Alternative z.B.).

    Natürlich erfüllt das Tutorial des weiteren, sofern es gut ist, den Zweck für den es erstellt wurde. Trotzdem ist das nur ein Part des Erreichens eines bestimmten Skills. Übung bildet den anderen wichtigen Part. Wie überall gehört ein gewisser Zeitaufwand und Anwenden der Praxis dazu, um einen Spielpart nach und nach besser beherrschen zu können. Ihr werdet im Laufe meines Textes erkennen, dass es bei jedem Jet für die einzelnen Subparts die dementsprechende Strategie gibt. Es kann jedoch oft nicht schaden, ausgehend von den bekannten Grundlagen seine eigene Taktik zu entwickeln.

    Da ich nicht viel Erfahrung in 1on1's habe ist dieser Guide eher Public bezogen (was jedoch nicht heissen muss , dass bestimmte Flucht- oder Abschussverfahren nicht anwendbar sind)




    Gliederung


    [list=1][*] Allgemeine Informationen[*] Vorstellung der Jets[*] Bomben und MG
    3.1 Bomben
    3.2 MG (evtl. mit anschliessendem Bombardement)[*] Luftkampf
    4.1 Dogfight
    4.1.2 Fluchtverhalten und Ausweichmanöver
    4.1.3 Verfolgungs- und Angriffsstrategien
    4.2 Angriff auf einen Kampfhelikopter
    4.2.1 Helikopteraufenthalt, Anflug und finaler Abschuss
    4.3 Angriff auf den Transporthelikopter
    4.3.1 Flugverhalten des Transporthelikopters / Ziel
    4.3.2 Angriff auf den Helikopter[/list=1]





    1) Allgemeine Informationen




    Geschwindigkeit und Optimale Höhe


    • Gelangt man unter eine Geschwindigkeit von 250-300 ist ein Absturz die Folge.
    • Ab einer Höhe von 850 m-950 m ergibt sich eine erschwerte Kontrolle des Flugzeugs. Es resultiert die Gefahr in den Bereich ausserhalb des Schlachtfeldes abzudriften.
    • Mindesthöhe für das mögliche Anvisieren der Jets durch die AA bzw. durch das AA-Vehicle muss unter 500 m liegen.
    • Setzt den Nachbrenner immer im richtigen Zeitpunkt ein, denn er beeinflusst die Geschwindigkeit durch einen enormen Schub.
    • Ist man in der F-35 unterwegs sollte man in einer Höhe von ca. 600-700 m fliegen um nicht entdeckt zu werden und die Situation observieren zu können (Die J-10 fliegt oft tief und konzentriert sich auf Landziele oder Heli’s und Blackhawks).
    • Setzt den Nachbrenner immer im richtigen Zeitpunkt ein, denn er beeinflusst die Geschwindigkeit durch einen enormen Schub.
    • Dadurch, dass die J-10 bereits in bestimmten Höhen (ab 700 ~) anfängt zu "zittern" in denen die F-35 keine Probleme hat, ergibt sich auch eine weniger präzise Steuerung im Sturzflug (z.B. beim Angriff auf Landziele).
    • Die F-35 kann wesentlich langsamer fliegen und dabei trotzdem manövrierfähig bleiben. Während die anderen Jets unter ~ 400 nicht mehr richtig abdrehen können, kann man die F-35 bis ~ 250 noch voll steuern.
      --> Gibt die Möglichkeit einer einfacheren Ansteuerung der Bodenziele und den Vorteil im Dogfight während eines Loopings z.B. (stark) abzubremsen und die Wendigkeit bei geringer Geschwindigkeit auszunutzen.





    Flugverhalten und Perspektiven/Ansichten


    • Wechselt so oft wie möglich in die Hinteransicht/Verfolgeransicht (F-12) um mögliche Ziele auszumachen (es muss der gegnerische Pilot nicht immer vor dem Abschuss in den Raketenmodus gehen, er kanns auch mit dem effektiven MG machen).
    • Beim Auftreten des Warntons beobachtet vorerst über die Verfolgeransicht was euch anvisiert und handelt dann.
    • Fliegt immer im Bombenmodus und wechselt im richtigen Moment auf die Missiles oder versucht es gleich mit dem effektiven MG.
    • behaltet zu jeder Zeit die Minimap im Auge, denn sie verschafft euch (durch UAV und Sichtungen) einen schnellen Überblick über die momentane Lage.
    • Es kann oft hilfreich sein, die Jäger bei Problemen zu befreundeten Stingerstellungen oder zum AA-Vehicle zu locken. Die Verfolger werden möglichweiser gezwungen zum Rückzug.
    • Seid vorsichtig wenn ihr den Jäger eures Kameraden verfolgt. Vor allem wenn ihr in der F-35 fliegt ist die Gefahr groß, dass die Raketen abgelenkt werden und den befreundeten Jet- oder Helipiloten treffen.
    • Orientiert euch beim Dogfight an den Rauchschwaden des verfeindeten Jets. Diese erleichtern beim Verlieren des Gegers bzw. bei Verfolgung durch diesen eine schnellere Lokaliserung.
    • Nutz die Umgebung der jeweiligen Map während des Dogfights zu eurem Vorteil. Soll heissen, schaut nach Röhren, Brücken oder ähnliches. Der Gegner muss nicht immer folgen, aber wenn er es macht kann er auch mal schnell crashen. Auch die weiten Ebenen hinten den Erhebungen auf Dragon Valley z.B. können gut genutzt werden, falls ihr gerade vom AA-Vehicle anvisiert werdet. Achtet einfach mal drauf (könnt ja mal auf einen leeren Server ein wenig üben und solche Orte suchen).
    • Achtet nach dem Abschuss der Helikopter und Jets auf die Wracks. Diese fliegen einem oft geradewegs entgegen.
    • Ganz wichtig: Unterschätzt den Gegner nicht! Egal in welchem Jet ihr euch befindet. Es können auch Spieler die einen Private-First-Class innehaben sehr gut fliegen (2nd, 3rd, … Acc!?). Es muss also nicht immer heissen, dass es der erste Acc des Gamers ist.





    Landung


    • Da eine Landung mit erhöhter Geschwindigkeit einen explosionsartigen Aufprall verursacht, darf die Geschwindigkeit nicht mehr als ca. 370 betragen (aber auch nicht weniger als ca. 170). Bei der Landung muss man versuchen direkt schon in der Horizontale auf den Träger zuzufliegen. Die Geschwindigkeit muss währenddessen durch die jeweilige ,,Abbremsen“-Taste gedrosselt werden. Generell würde ich jedoch vom Landen abraten und kurze Überfliege vorziehen, da das Landen zeitaufwendig ist und risikoreich ist (zumindestens in der Fluganfangzeit).





    Klassenwahl

    • Als Pilot ist es vorteilhaft als Medic zu fliegen, da man sich bei möglicher Abdriftung in den äußeren Bereich selbst heilen kann und bei Absprung bessere Überlebenschancen hat. Ausserdem bieten sich die Klassen des Pioniers (schnelle unbemerkte Verteilung von AT-Minen nach Absprung, während keine Flaggen im eigenen Besitz sind) und Versorger , der seinen Teamkameraden z.B. notfalls im Formationsflug aufmunitionieren kann.





    Joystick , Maus , Tastatur…!? Was denn jetzt?


    • Generell gilt, dass der Joystick den Einstieg in den Flugbereich erleichtert. Ihr müsst Prioritäten setzen ob es sich für euch lohnt diesen anzuschaffen. Fliegt ihr z.B. lediglich um die benötigte ,,Jet-Zeit“ abzusitzen ist der Kauf nicht notwendig und man kann es ebenso gut mit der Maus und Tastatur lernen. Ist das Gegenteil der Fall, kann man sich schon überlegen ob man sich einen kauft, da der Einstieg leichter fällt und die Handhabung einiger komplexer Manöver. Dazugesagt jedoch, dass ein Spieler der das Fliegen mit Maus und Tastatur bewältigt ab einer gewissen Zeit ebenbürtig zu einer anderen Person sein, die von Anfang an auf einen Joystick zurückgreift. Es ist einzig und allein mehr Übung nötig, da der Einstieg länger dauert. Bezüglich der Einstellungen müsst ihr eure eigenen finden. Es gibt nicht für jeden Bereich eine optimale Vorgabe die auf jeden Spieler zutrifft. Probiert einfach alles mal ein wenig aus.







    2) Vorstellung der Jets



    a)



    Die J-10 der Chinesen / PLA



    Gegnerischer Jet und Vorkommen dieser Begegnung

    vs. F-35 : Dalian Plant , Dragon Valley und Wake Island
    vs. F-18 : Daquing Oilfields , FuShe Pass und womöglich Wake Island
    vs. F-15 : Daquing Oilfields


    Wendigkeit

    Die Wendigkeit ist sehr gut, so dass zahlreiche schwierige Manöver möglich sind. Es bestehen Vorteile gegenüber weniger wendigen Flugzeugen wie z.B. der F-35 in Bezug auf den Dogfight.

    Verfolgung und Flucht fallen somit leichter und auch die Gefahr getroffen zu werden ist bedingt durch die gute Wendigkeit geringer.


    Trefferquote

    Besitzt der Gegner bei der Verfolgung keine Flares mehr, so richtet sich diese nach der Art des gegnerischen Jets.

    Die F-35 ist in dem Fall schon nach 2 Raketen zerstört, sofern man in der richtigen Art und Weise anvisiert hat. Andere mögliche Gegner wie die F-18, die F-15 oder eine gegnerische J-10 trifft man in der Situation ohne Flares des Gejagten recht gut, aber mit keiner 100%igen Sichereit.

    Dies liegt an der oben genannten Wendigkeit, durch die die Raketen schnell das Ziel verfehlen. Die Bomber werden schneller getroffen, aber jedoch nicht immer (zumal das MG in dem Fall effektiver ist).


    Bodenkampf

    Die Stärken der J-10 liegen eindeutig im Dogfight, so dass sie für den Bodenkampf mit einer schwächeren MG-Bordkanone ausgerüstet ist.

    Es sind viele angemessene Angriffe innerhalb einer Runde möglich, wobei die anderen Jets jedoch mit stärkeren MG’s ausgerüstet sind.





    b)



    Die F-35-B des US-Marine Corps


    Gegnerischer Jet und Vorkommen dieser Begegnung

    vs. J-10 : Dalian Plant , Dragon Valley und Wake Island
    vs. F-18 : Womöglich Wake Island
    vs. MiG-29 : Gulf of Oman und Zatar Wetlands
    vs. Su-30 : Gulf of Oman


    Wendigkeit

    Die Wendigkeit ist stark beschränkt. Komplizierte Manöver fallen denkbar schwerer und es gibt demnach gewichtige Nachteile im Dogfight.

    Gegenüber wendigeren Flugzeugen wie z.B. der J-10 lässt sich dieser ohne Übung als schwierig gestalten. Verantwortlich für diese Tatsache ist die schon angesprochene erhöhte Wendigkeit des Opponenten.


    Trefferquote

    Die Trefferquote ist nicht deutlich definierbar. In einigen Fällen treffen die Raketen direkt und in anderen Situationen verfehlen diese ihr Ziel deutlich.

    Die Trefferquote ist im Allgemeinen jedoch besser, falls der Opponent keine Flares mehr besitzt. Desweiteren kommt es auf die Art des Raketenabschusses an, auf die ich noch eingehen werde. Ausserdem können die technischen Vorraussetzungen wie die Hardware und das Internet positive oder negative Einflüsse ausüben.

    Die Bomber werden auch hier schneller, aber nicht immer, getroffen. Das MG ist in dem Fall durchaus effektiver.


    Bodenkampf

    Die F-35 ist für den Bodenkampf gut ausgestattet. Eine relativ gute, präzise MG-Bordkanone sorgt für hohe Effizenz.

    Dementsprechend lassen sich gute Bodenzielangriffe gestalten.





    c)



    Die F-18 des US-Marine Corps

    USA/USMC


    Gegnerischer Jet und Vorkommen dieser Begegnung


    vs. F-35 : womöglich Wake Island
    vs. J-10 : FuShee Pass , Daquing Oilfields und womöglich Wake Island
    vs. MiG-29 : Kubra Dam und Operation Cleansweep
    vs. Su-30 : Kubra Dam und Operation Cleansweep


    Wendigkeit

    Die Wendigkeit ist ähnlich der J-10, recht gut. Die Manöver sind ebenfalls weitestgehend einfach auszuführen. Dieser Jet ist der Wendigkeit der J-10 ein wenig unterlegen, hat jedoch im Dogfight relativ gleiche Vorraussetzungen gegenüber dieser.

    Auch mit dem Jet ist eine Verfolgung oder Flucht anderer Flugzeuge simpler zu handhaben.


    Trefferquote

    Ähnlich wie bei der Trefferquote der J-10 richtet sich diese in erste Linie nach dem Vorhandensein der Flares des Gejagten, sowie der Art des gegnerischen Jets.

    Die F-35 ist (bei einem möglichen Aufeinandertreffen auf Wake) in dem Fall ebenfalls schon nach 2 Raketen zerstört.

    Weitere mögliche Gegner wie die MiG-29, die J-10 oder die Su-30 werden in der Situation gut getroffen, aber mit keiner 100%iger Sicherheit. Ähnlich wie schon bei den anderen beiden Jets beschrieben.


    Bodenkampf

    Die F-18 sollte primär für den Dogfight gegen die gegenerischen Luftkräfte verwendet werden, da sich der Bodenkampf aufgrund der schweren Bauweise des Flugzeugs als schwierig erweist.

    Trotz der recht guten Wendigkeit ist der Angriff auf Bodenziele recht gewöhnungsbedürftig und fällt mit Jets wie der leicht gebauten F-35 schon leichter.





    d)



    Die MiG-29 der Middle Eastern Coalition (MEC)


    Gegnerischer Jet und Vorkommen dieser Begegnung


    vs. F-35 : Gulf of Oman und Zatar Wetlands
    vs. F-18 : Kubra Dam und Operation Cleansweep
    vs. F-15 : Kubra Dam und Operation Cleansweep


    Wendigkeit

    Die Wendigkeit ist zwischen der J-10 und der F-18 anzusiedeln. Dies ermöglicht eine dementsprechend gute Bewältigung von speziellen Manövern. Ausserdem ist dieser Vorteil im Dogfight positiv zu verzeichnen.

    Trotzdessen liegt die Wendigkeit wie oben erwähnt noch unter dem von der J-10.

    Dies hat zur Folge, dass die F-35 bessere (wenn auch geringe) Konditionen als gegen die J-10 hat.


    Trefferquote

    Ähnlich der beiden ebenbürtigen Jets F-18 und der J-10 ist sie primär davon abhängig, ob der Gejagte noch Flares besitzt.

    Falls nicht gilt bei der F-35 generell bei normaler Anvisierung 2 Raketen = Abschuss.

    Beim Dogfight mit der F-18 oder der J-10 ist die Trefferwahrscheinlichkeit ebenfalls hoch, aber noch nicht bestätigt.

    Erneut gleiche Verhältnisse beim Abschuss der Bomber.


    Bodenkampf

    Die Stärken der MiG-29 liegen ebenfalls im Bodenkampf. Ausgerüstet mit dem stärksten MG aller 7 Jets, erledigt man selbst gegnerische ATW’s in Sekundenschnelle.

    Dies hat hohe Effizienz bei den Angriffen zur Folge und es resultieren dementsprechend erleichterte Abschüsse.





    e)

    Die Bomber (Su-34 = Chinesen / PLA ; F-15 = US-Marine Corps ; Su-30 = Middle Eastern Coalition)


    Gegnerischer Jet und Vorkommen dieser Begegnung


    Su-34:

    vs. F-18 : Daquing Oilfields
    vs. F-15 : Daquing Oilfields


    F-15:

    vs. J-10 : Daquing Oilfields
    vs. MiG-29 : Kubra Dam und Operation Cleansweep
    vs. Su-34 : Daquing Oilfields
    vs. Su-34 : Kubra Dam und Operation Cleansweep


    Su-30

    vs. F35 : Gulf of Oman
    vs. F-18 : Kubra Dam und Operation Cleansweep
    vs. F-15 : Kubra Dam und Operation Cleansweep


    Wendigkeit

    Die Wendigkeit ist stark eingeschränkt. Die Bomber sind eben für den Bodenkampf zuständig und der Dogfight müsste prinzipiell den Kampfjets überlassen werden.

    Natürlich kann man sich nicht immer auf diese Piloten verlassen und könnte durchaus mal in den Dogfight mit eingreifen. Man sollte dann dementsprechend aber auch nicht zuviel verlangen.

    Die geringe Wendigkeit bringt natürlich den Nachteil mit sich, dass der Jet auf der einen Seite bei Beschuss keine guten Fluchtmöglichkeiten hat (oft erfolgt Abschuss durch den Gegner durch den Einsatz des effektiven MG’s , da die Bomberpiloten unaufmerksam sind).

    Andererseits erweisen sich folglich auch die Verfolgungen des Gegners als schwierig.


    Trefferquote

    Sie ist vergleichbar mit der von den Kampfjets (J-10, F-18 und MiG-29). Natürlich ist die Abschusswahrscheinlichkeit auch hier abhängig vom Status der Flares des Gegners (vorhanden / nicht vorhanden).

    Beim Dogfight der Bomber untereinander gilt gleiches wie bei den anderen Jets beschrieben (schnellerer Abschuss als wenn man eine J-10, F-18 oder MiG-29 verfolgt und abschiessen möchte).


    Bodenkampf

    Die Stärken der Bomber liegen dementsprechend deutlich im Bodenkampf. Nicht umsonst heissen sie Bomber und führen einen Co-Piloten mit sich, der lasergelenkte Missiles abfeuern kann (ähnlich tödlicher Schaden wie bei der TV-Missile des Heli-Co-Piloten).

    Wird ein gutes Bomberteam von einen ,,vernünftigen“ Kampfjet-Piloten unterstützt, sind sehr gute Runden drin von denen beide Insassen profitieren.





    3) Bomben und MG


    Ich gebe keine Angaben über die Flughöhe während des Angriffs, da jeder andere Vorlieben hat. Geht einfach danach, dass ihr noch genug Überblick über die Umgebung vor euch habt (also nicht zu steil kommt und noch alles im Blick).



    3.1) Bomben



    Kampfjet: 2 Bomben
    Bomber : 5 Bomben


    Die Bomben sind sehr effektiv bei der Infanteriebekämpfung. Eine effektiver Einsatz setzt natürlich bestimmte Grund- und Anwendungskenntnisse voraus. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Bomben ins Ziel zu bringen und 3 Methoden werde ich euch nun näher bringen.




    a) Sturzflug


    Wie der Name schon sagt erfolgt beim Angriff ein Sturzflug von oben herab um die Ladung abzuwerfen. Der Anflug erfolgt in möglichst steilem Winkel auf das / die Opfer zu. Der anvisierte Punkt wird grundlegend getroffen.

    Die Gefahr besteht darin, dass man zu spät wieder hochzieht und crasht. Man sollte es trotz erhöhter Trefferquote also nicht übertreiben und das richtige Timing entwickeln.

    Angenommen man fliegt in einem 90 ° - Winkel auf das ,,Opfer“ zu, so fallen die Bomben generell gerade nach unten.

    Daher gilt: Je steiler der Anflug, desto höher die Trefferwahrscheinlichkeit bzgl. des anvisierten Punktes / Zieles.




    b) Direkter Zielanflug


    Man fliegt aus beliebiger Richtung kommend direkt auf das Ziel zu.

    Auf dem HUD interessiert der Bereich an dem sich der mittlere Punkt der gekrümmten unteren Linie mit der anderen langen senkrechten Linie trifft. (Zur Orientierung: Am mittleren Punkt der gekrümmten Linie findet sich eine kurze Senkrechte).

    Sobald das Ziel in diesem Bereich ist, lässt man die Bomben fallen. Bei dieser Methode ist Genauigkeit gefragt und die Bomben werden (eigentlich) den anvisierten Punkt erreichen.


    Bemerkung: Habe die Methode einmal ausprobiert und es hat bei mir lediglich mit der J-10 und MiG-29 funktioniert.

    Desweiteren muss man schon ziemlich genau anfliegen da man gerade in der Horizontalen sein muss beim Bombenabwurf.

    Vielleicht kommt ihr ja gut damit klar, probiert es für euch aus.



    Anhang zur Veranschaulichung (Video)

    Video 1
    Video 2
    Video 3




    c) Alternative Variante zum Sturzflug


    Es ist ebenfalls möglich die Bomben in Hinblick eines anderen HUD-Bereiches ins Ziel zu bringen.

    Wie ihr an den Bildern im Anhang seht ist das bei der F-35 (bzw. F-18 ) der Zwischenbereich der beiden aufeinanderzulaufenden senkrechten Linien.

    Im Fall der MiG-29 und der J-10 muss man sich einen Zwischenraum denken (habe auf den Screens mal den ungefähren Bereich markiert). Das ist meine Favouritenmethode, da diese simpel und effizient ist.

    Man geht ähnlich des Sturzfluges schnell runter und wieder hoch und die Bomben sind bei richtiger Anwendung am Ziel.


    Anhang zur Veranschaulichung (Screen)

    F-35:




    J-10:



    MiG-29:






    d) 2. weiterführende Alternative zum Sturzflug


    Für diese Methode muss zur effizientesten Ausführung gegeben sein, dass das Ziel (in diesem Fall z.B. ein Tank) seine Position hält.

    Man fliegt waagerecht über das Ziel hinweg und zieht den Jet anschliessend steil nach oben (bis zur Überkante von 600 m).

    Es folgt ein halber Looping und ein Anflug im 90 ° Winkel auf den Tank zu und klinkt die Bomben aus.


    Anmerkung: Diese Methode habe ich von TeZwo übernommen und noch nicht selbst ausprobiert. Aufjedenfall danke für den Hinweis.



    Nachteil beim Bomben


    Egal welche der 3 Methoden gewählt wird, in dem Moment hat der gegnerische Jet leichtes Spiel. Viele Piloten, die die Geschwindigkeit und Höhe verringern und sich zudem auf das ,,Opfer“ konzentrieren, haben anschliessend Probleme sich vom Gegner zu lösen. Falls man in dem Moment anvisiert wird, sollte man die Flares so lange wie möglich rauszögern, da man wahrscheinlich erst noch ein ganzes Stück wieder nach oben muss um die Manöver starten zu können.



    3.2) MG (evtl. mit anschliessendem Bombardement)


    Die MG-Bordkanone ist eine effektive Waffe des Jets. Sie ist vielseitig einsetzbar und vernichtet die feindliche Infanterie mit ein paar kurzen Salven. Auch leicht gepanzerte Fahrzeuge sind mit der Kanone schnell zerstört. Sie lässt sich sehr gut vor dem finalen Bombenabwurf einsetzen.




    Angriff auf Fußsoldaten , Transportfahrzeuge , Boote und Anti-Air-Stellungen:


    Achtet auf die Minimap und seid euch darüber im Klaren wo sich die Fußsoldaten bzw. die leicht gepanzerten Fahrzeuge aufhalten.

    Fliegt, wie oben genannt, in keinem zu steilen, sondern überschaubaren Winkel auf die Gegneransammlung zu. Und haltet, mit abwechselndem Blick auf die Minimap (zur Ausmachung des Gegneraufenthalts) und der Umgebung, mit MG drauf (grundlegend Dauerfeuer mit Ausnahme des Beschusses von einzelnen Infanteristen).

    Manchmal, falls ihr nicht genau einschätzen könnt auf welchen Punkt ihr beim Soldatenbeschuss draufhalten sollt, fliegt einfach in geringer Höhe einmal über den ungefähren Aufenthaltsort und schaut kurz nach dem Überflug mit der Verfolgeransicht auf den Boden. Man kann somit einzelne Einheiten erkennen und erneut anfliegen.

    Passt eure jeweilige Angriffsrate der Situation an. Fliegt man z.B. in der F-35 auf Wake, während der Gegner noch alle Flaggen und Lufteinheiten hat, sollte man sich überlegen ob ein Angriff mit dem MG (bzw. anschliessenden Bombardement) sinnvoll ist. Womöglich ist nämlich oft das Risiko groß in dem Moment von der J-10 angegriffen zu werden.

    Somit sollte man vielleicht erst in den Dogfight gehen und anschliessend den Bodenkampf führen. Eine Ausnahme bildet der Angriff auf die Anti-Air-Stellungen, da diese während des Dogfights sehr stark stören.

    Durch die auffällige Markierung der besetzten Stinger genügt ein kurzes Reinhalten des MG’s für die Zerstörung der Stellung bzw. für die Eliminierung des Soldaten.




    Angriff auf APC’s , Panzer und AA-Vehicle:


    Auch hier gilt: Minimap im Auge behalten und die Fahrzeuge lokalisieren.

    Habt ihr deren Standpunkte ausfindig gemacht, fliegt in eine, für eure Lage, günstige Situation an (notfalls auch vorerst in bessere Situation bringen).

    Die APC’s und AA-Vehicle können effektiv schon vor dem Bombardement mit dem MG bearbeitet werden, so dass oft lediglich eine Bombe reicht.

    Bei Beschuss auf das AA-Vehicle solltet ihr direkt von Anfang an genau anvisieren, ,,schiessen was das Zeug hält“ und im richtigen Moment die Flares werfen. Diese beiden leichter gepanzerten Fahrzeuge sind schnell zerstört.

    Beim Panzer das gleiche Spiel mit dem Anflug nach der Lokalisierung , jedoch lohnt sich hier nicht der MG-Beschuss (es sei denn er hat noch 1-3 Striche).


    Anhang zur Veranschaulichung (Screen):


    F-35:



    J-10:



    MiG-29:







    4) Luftkampf




    4.1) Dogfight



    Ich unterteile die Jets in 3 Jetklassen für die ich jeweils Ausweichmanöver und Angriffstrategien darstelle. Das hat denn Sinn, dass man aufgrund von teilweise ähnlichen Jets , nicht für jeden einzelnen Jet das gleiche wiederholen muss.

    Achtet bei Ausweichmanövern sowiebei Verfolgungen ständig auf die Verfolgerperspektive und die Mini-Map, die 2 hilfreiche Elemente im Flugbereich darstellen.

    Die von mir genannten Manöver sollen keine Musterlösungen darstellen. Es ist nur eine mögliche Variante. Es gibt zahlreiche weitere auf die ich nun jedoch nicht eingehe, da jeder für sich seine eigene Ausweichtaktik entwickeln muss mit der er erfolgreich ist.

    Oft ist es sinnvoll auf das MG zurückgreifen (vor allem mit der F-35), um den Gegner nichtsahnend in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Qualmt der feindliche Jet bereits ist es zumeist die beste und schnellste Alternative (übt es unter anderem durch die Heli-Abschüsse).

    Versucht einfach alles aus und ihr werdet eure eigene Strategie entwickeln, mit der ihr am besten klarkommt.

    Wie der User "Die_Hard" anmerkte, kann bzgl. des Dogfights auch das Verhalten der befreundeten Lufteinheiten (2. Jet-Pilot sowie Heli-Pilot) eine bedeutende Rolle für Sieg oder Niederlage spielen. Nutzen jene nicht sinnvollerweise die Minimap und verhalten sich leichtfertig, wird der eigene Spielfluss entscheidend gestört. Beispielsweise erreicht man durch einen unachtsamen Jet-Piloten unnötig und schnell die Aufmerksamkeit des gegnerischen Jets. Oder aber man rammt den eigenen Heli, da der Pilot die Minimap unbeachtet lässt. Ist das beispielsweise der Fall, dass sich der zweite Jet-Pilot leichtfertig verhält muss man selbst die Spielweise dementsprechend anpassen. Das geht eben in erster Linie über eine gezwungenermaßen eher devensivere Spielart.







    4.1.2) Fluchtverhalten und Ausweichmanöver




    a) Jetklasse I (J-10 , MiG-29 und F-18 )


    Je nach Situation solltet ihr erst mit der Verfolgeransicht beobachten was euch anvisiert.

    Falls ein gegnerischer Jet die Bedrohung ist, achtet darauf ob der Pilot die Raketen direkt abschiesst. In den meisten Fällen erwarten sie nämlich noch Flares und schiessen noch nicht sofort (um Verschwendung der Missiles vorzubeugen).

    Solange der Pilot noch nicht mit dem Beschuss beginnt, solltet ihr versuchen an Höhe zu gewinnen und schon ein Manöver zu fliegen.

    Sobald er die ersten Raketen aus einer guten Situation abschiesst, verfolgt ihr deren Flugbahn und schmeisst im richtigen Moment die Flares und fliegt z.B. entgegengesetzt zur Flugrichtung der Täuschungskörper. Der Schwierigkeitsgrad und die Anzahl der zu fliegenden Manöver richten sich nach der Art des gegnerischen Flugzeugs.

    Fliegt ihr z.B. eine J-10 und werdet von der F-18 verfolgt, solltet ihr schon während des ersten Loopings mittendrin nach links oder rechts wegziehen (in einem Moment in dem euch der Gegner nicht sieht, dafür benötigt man das dementsprechende Timing).

    Während der Durchführung benutzt ihr weiterhin die Verfolgeransicht und könnt die Anzahl der erforderlichen wiederholten Manöver so an die Situation anpassen.


    Ausserdem wurde mir vom User 130988 eine weitere Alternative genannt , die ich selbst jedoch nicht bestätigen kann. Es handelt sich um Ausnutzung der überlegenen Wendigkeit der J-10 gegenüber der Heatmissiles.

    Ihr könnt den Raketen bei einer Geschwindigkeit von mindestens 850 auch ohne Flares durch folgendes Vorgehen entkommen. Nach dem kritischen Punkt des Einlenkens in die Kurve (der Moment in dem die Raketen am Sichersten treffen) , kann man den verfolgenden Missiles mit Schub + "Nase hoch" entkommen.

    Dies hängt damit zusammen , dass der gegnerische Pilot jemanden nur abschiessen kann, wenn er sich nicht in der gleichen Ebene befindet sondern in einem andern Winkel anfliegt, sodass die Raketen "abkürzen" können.


    Eine weitere Alternative , diesmal für die F-18, wurde mir ebenfalls von diesem User nahegebracht. Auch diese kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, probiert es einfach mal aus.

    Da die F-18 beim Dogfight schneller abbremsen/beschleunigen könne als z.B. die J-10, habe diese einen bestimmten Vorteil. Es ergibt sich daraus die Möglichkeit , dass man während man verfolgt wird, abzubremst.

    Am besten setzt man dies nach einer Kurve ein , in der der Gegner neu anvisieren muss.

    Der Verfolger habe dann zwei Möglichkeiten:

    1) Er dreht ab und macht z.B. einen Looping, was ausreicht um mit vollem Schub und Nachbrenner für's Erste von ihm wegzukommen.

    2) Er fliegt auf sein potenzielles "Opfer" zu und schießt. Nach 130980's Sicht würde der (vorherige) Verfolger in 9 von 10 Fällen an einem selbst vorbei fliegen.

    Hierdurch ist man hinter demjenigen ist und Dank des starken Triebwerks könne man auch schnell auf dessen momentanter Geschwindigkeit sein und die Chance des Abschusses nutzen.

    Viele Verfolger machen dann auch noch den kapitalen Fehler und bremsen ebenfalls ab. Diese Aktion führt dazu, dass man den ehemaligen verfolger in einer geschwindigkeit vor sich hat, mit der z.B. die J-10 ihre Wendigkeit nicht mehr ausspielen könne.


    Um nach dem Beispiel mit der F-18 / J-10 als Opponent auch noch einmal auf die F-35 einzugehen, kann ich sagen, dass man dieses Vorgehen trotzdem so durchführen sollte. Sicherlich wird der F-35-Pilot nicht so lange folgen können, aber auch dieser kann euch im richtigen Moment bekommen, falls ihr unachtsam seid.





    b) Jetklasse II (F-35)


    Da die Wendigkeit mit dem Jet relativ eingeschränkt ist, gestaltet es sich schwer mit diesem Jet vor stärkeren gegnerischen Flugzeugen wie der J-10 oder MiG-29 zu entkommen.

    Grundlegend gilt, wie schon in den Allgemeinen Informationen geschrieben, dass ihr aus 600-700 m Höhe den Bereich observieren solltet, um vorerst gar nicht in diese Situation zu kommen.

    Überlegt euch vor dem Angriff auf entsprechende Bodenziele, ob sich dieser lohnt. Falls es einmal zu einem überraschenden Angriff durch die J-10 , MiG-29 oder F-18 kommt, gibt es zwei annehmbare Fälle mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten und Strategien zu entkommen.


    1) Direkt nach / während dem Bombenabwurf / Angriff mit dem MG auf Bodenziele wird man anvisiert (in geringer Höhe und vermutlich mit reduzierter Geschwindigkeit)

    2) In dem Moment in dem man eine J-10 in normaler Höhe verfolgt oder einen Kampfhelikopter / Transporthelikopter angreift und währenddessen von der 2-J-10 bzw. von der J-10 verfolgt wird.



    1) In diesem ersten Fall stehen die Chancen schlecht, aus der Lage zu entkommen.

    Der verfolgende J-10-Pilot wird vermutlich schnellstmöglich auf die Raketen zurückgreifen. Folglich ist eine recht frühe Verwendung der Flares unumgänglich.

    Man sollte bestenfalls kurz vor dem Abschuss der ersten Missiles die Flares geworfen haben.

    Dies hängt damit zusammen, dass die Raketen sich andernfalls den Weg zum Ziel suchen obwohl Flares verwendet werden (aufgrund der beschränkten Wendigkeit der F-35). Also unterbricht man hiermit die Anvisierung des Flugzeugs durch J-10 und nutzt den Moment aus.

    Anschliessend muss man sich schnellstmöglichst (unter Ausführung von Manövern) in die Luft schrauben und sollte den Bereich ausserhalb des Schlachtfeldes ansteueren. Man muss darauf achten, dass man schrittweise höher kommt, denn bei steilem Aufstieg hat es die J-10 leicht die Missiles, ohne grosse Probleme beim Anvisieren, ans Ziel zu bringen (Da keine Schwierigkeiten beim Folgen bestehen).

    Ihr müsst also schon kurz nach Verwendung der Flares möglichst komplexe Manöver fliegen und dabei schrittweise die Höhe vergrößern. In dieser Situation ist die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu entkommen gering, es sei denn man schafft es in den 800-er Bereich zu kommen, bevor eine gut gezielte Rakete auf den Weg zur F-35 ist.

    Ausserdem teste ich momentan die Methode die Flares schon abzuwerfen kurz bevor der Gegner wahrscheinlich das erste mal anvisieren wird. Dafür ist jedoch eine zwischenzeitliche aufmerksame Beobachtung mit der Verfolger-Perspektive notwendig.

    Dies kann den möglichen Vorteil haben, dass der gegnerische Jet anfangs beim Anvisieren auf die Flares gelenkt wird und diese Zeit durch die F-35 effizient genutzt werden kann.


    2) In der zweiten Situation stehen die Chancen schon ein wenig besser zu entkommen.

    In den meisten Fällen muss nicht erneut viel an Höhe gewonnen werden, da die Luftkämpfe und Angriffe auf den Heli in einer bestimmten Höhenlage stattfinden.

    Man sollte ähnlich wie beim ersten Fall zwischendurch darauf achten, ob sich ein gegnerischer Jet nähert.

    Falls etwas in Sicht ist, solltet ihr (mit Ausnahme der kurz bevorstehenden Zerstörung des gerade gejagten Jets) direkt handeln und unter der Ausführung eines Manövers (z.B. Looping, der in der Mitte durch ein ,,Aussteigen“ aus diesem nach rechts oder links mit anschliessendem erneuten Loopingansatz) in die Luft steigen.

    Dabei erneut den Bereich ausserhalb des Schlachtfeldes ansteuern und die Kontrolleunterschiede im hohen Bereich (ab 800 m) nutzen.

    Die Flares sollten je nachdem genutzt werden , ob der Verfolger schon recht nah dran ist und vermutlich im nächsten Moment anvisiert oder vielleicht noch ein Stück weiter entfernt ist und noch nicht anvisieren kann / möchte.

    Falls das letztere der Fall ist, sollten die Flares noch bestmöglichst aufbewahrt werden. Im richtigen Moment muss man diese dann abwerfen und ein Manöver anschliessen bei dem Timing und gute Ausführung gefragt ist.

    Werdet ihr von einem Jet verfolgt, der euch anvisiert , aber noch nicht richtig abschiessen kann tritt immer öfter ein typischer Vorgang auf.

    Ihr geht in den Rundflug im möglichst kleinen Radius über (enge Kurven u.a) und versucht auf diese Weise zu entkommen um den Blickkontakt durch den Feind zu unterbrechen.

    In einigen Fällen mag das funktioneren, aber beendet diesen Vorgang sofort, sobald ihr nach der 2 ,,Runde im Kreis" immer noch verfolgt werdet. Die wendigeren Jets werden euch aufgrund der Wendigkeit früher oder später kriegen.



    Anmerkung:

    Diese beiden Situationen der Anvisierung durch den Gegner sind natürlich auch auf die anderen beiden Jetklassen anwendbar. Ich habe mich jedoch primär auf die F-35 bezogen aufgrund des höchsten Schwierigkeitsgrades erfolgreich zu entkommen





    c)Jetklasse III (Bomber)


    Die Bomber sind die grössten und am schwersten gebauten Flugzeuge im Spiel. Dies hat unter anderem eine dementsprechende Angriffsfläche zur Folge.

    Durch das Augenmerk auf den Angriff von Landzielen (deutlich durch die Bauweise und Ausstattung) leidet auf der anderen Seite die Wendigkeit.

    Diese Jets werden nicht selten Opfer von Zerstörungen durch gegnerische MG-Bordkanonen. Dies kann jedoch durchaus über die kontinuierliche Benutzung der Verfolgerperspektive vorgebeugt werden, so dass man immer rechtzeitig handeln kann.

    Die von mir oben beschriebenen 2 Fälle bzgl. der F-35, sind hier noch extremer. Dies hat mit der schon genannten sehr beschränkten Wendigkeit und der hohen Angriffsfläche zu tun.

    Man muss sich für bedenkenlose Runden in erster Linie auf den verbündeten Kampfjet verlassen können.

    Falls dies nicht gegeben ist, sollte man vorerst versuchen die gegnerischen Jets vom Himmel holen. Gelingt dies einem nicht bzw. kehren diese immer wieder schnell zurück und visieren jemanden im falschen Moment an, sollte man ähnlich wie bei der F-35 beschrieben verfahren und sogar noch ein wenig mehr Wert auf eine schnelle richtige Durchführung legen.

    Erwartet nicht zuviel, da ein Bomber ein Bomber ist und nicht als reiner Kampfjet / Abfangjet eingesetzt werden kann.





    4.1.3) Verfolgungs- und Angriffsstrategien




    a) Jetklasse I (J-10 , MiG-29 und F-18 )


    Der Schwierigkeitsgrad bei der Verfolgung und beim Angriff auf einen gegnerischen Jet ist abhängig von dem gegnerischen Jet und dessen Verfügbarkeit der Flares.

    Verfolgt man z.B. eine F-18 oder J-10, so gestaltet sich der Abschuss natürlich (aufgrund der unterschiedlichen Wendigkeit) schwieriger, als wenn man die F-35 aus der Jetklasse II verfolgt.

    Nehmen wir einmal an man sitze in einer J-10. Die Ami’s haben im Laufe der Runde kurzzeitig den Flugplatz besessen und Luftunterstützung in Form der F-18 bekommen.

    Nun sollte man als Chinese in der J-10 vorrangig auf diesen Jet achten und in erhöhter Lage, als eigentlich für die J-10 üblich, observieren.

    Ist der richtige Zeitpunkt gekommen (vor allem bei Ablenkung des Piloten durch dessen Angriff des auf andere Einheiten fliegt man im Bombenmodus hinterher und wartet auf den richtigen Moment.

    Die Entfernung sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Der mittlere Bereich zwischen dem möglichen höchsten Abstand zum Anvisieren und der nähesten Entfernung ist passend.

    Man wechselt auf die Missiles und schiesst diese schnell nacheinander ab. Eigentlich sollten 2 der 6 Raketen getroffen und den Jet zerstört haben.

    Hilfreich für den Dogfight ist die Verfolgerkamera nicht nur bei der Flucht vor anderen Jets, sondern auch bei Verfolgung und Angriff. Verliert man für kurze Zeit den Überblick über den Kampf , so hilft diese Perspektive den Opponenten möglicherweise kurzzeitig zu lokalisieren und dessen weitere Flugrichtung auszumachen.

    Ebenfalls erweist sich die Rundumsicht mit der Maus als vorteilhaft und ist beim Umgang mit Maus und Tastatur nur zu empfehlen.

    Bei Verfolgung und Angriff auf die F-35 genügt die kurze Entlockung der Flares und ein folgender gezielter Abschuss zweier Raketen.

    Oft effektiv aber auch warnend ist die Vorbearbeitung mithilfe des MG’s bzw. die abschliessende Zerstörung eines angeschlagenen Jets.

    Beim Angriff auf Bomber liegen relativ ähnliche Verhältnisse vor.

    Es ist am effektivsten die MG-Bordkanone zu verwenden und mit der richtigen Taktik ist das Flugzeug innerhalb weniger Sekunden zerstört. Vor allem dessen grosse Angriffsfläche macht das möglich.

  2. #2
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    b) Jetklasse II (F-35)


    Wie jeder weiss der sich auch nur halbwegs mit dem Fliegen beschäftigt hat, lassen sich die Raketen der F-35 nicht einschätzen in Bezug auf die Trefferwahrscheinlichkeit.

    In vielen Fällen führt der normale im ,,Bombenmodus folgen“--> Anvisier --> Schuss-Vorgang“ zu keinem erwarteteten Abschuss.

    Es ist demnach erforderlich die Kenntnis über die perfekte Art der Durchführung zu besitzen und anwenden zu können.

    Nachdem man nach einiger Observasion auf den Gegner stürzt, unterscheide Ich zwischen 2 Verfolgungssitutionen.




    1) Aus einiger Entfernung verfolgt man den gegnerischen Jet im Bombenmodus.

    2) Man nähert sich dem Jet stark an und ist in geringer Distanz hinter ihm.


    1) Ihr solltet zunächst prüfen ob man nicht noch unbemerkt näher dran kommen kann um einen sichereren Abschuss erreichen zu können.

    Falls die Distanz zwingend gehalten werden muss oder man diese halten möchte, wartet man auf den richtigen Augenblick und visiert den Jet an.

    Da man durch die erhöhte Distanz (falls man sie beibehält) zum Gegner einen besseren Überblick auf dessen Aktionen hat und dementsprechend reagieren kann , besteht in den meisten Fällen die Zeit abzuwarten bis die Flares geworfen werden.

    Grundsätzlich schraubt sich die J-10 schnell nach oben.

    Wurden ab der Hälfte dieser ersten Fluchtbewegung noch keine Flares geworfen, schiesst man schnell die erste Missile auf den Gegner und beobachtet direkt ob dieser reagiert und schnell die Flares nachwerfen lässt.

    Falls dies der Fall ist versucht man das Triebwerk / den Jet weiterhin im Visier zu behalten (anvisiert) und zielt dementsprechend ein Stück vor der jeweiligen Bewegungsrichtung des Flugzeugs. Es folgen schnell nacheinander die weiteren 5 Raketen.

    Falls immer noch keine Flares geworfen werden, achtet darauf direkt auf das Triebwerk / den Jet zu zielen und schiesst die Raketen ab.

    Werden die Missilies bei der verzögerten Flaresaktivierung des Gegners abgelenkt, dreht man um und re-munitioniert sich.

    Fliegt der Pilot eine Art Looping und kommt deiner Flugrichtung langsam entgegen bzw. steigt nach oben (während du auch langsam in den Looping übergehst) und der Jet ist nicht mehr im Sichtbereich, kann man eventuell auch einmal die Raketen abfeuern und ist womöglich erfolgreich.

    (Achtung: Gegen die Jets mit verbesserter Wendigkeit wird man schnell vom Jäger zum Gejagten. Wie schon am Ende zum Fluchtverhalten beschrieben, erkennt bestimmte gefährliche Situationen frühzeitig und steigt notfalls in die Luft um die ,,Karten neu zu mischen".)


    2) Im zweiten, recht effektiven Teil fliegt man zuerst den Jet hinterher und versucht möglichst nahe heranzukommen.

    Ihr beginnt während einer günstigen Gelegenheit (z.B. gerade Flugbahn) mit dem Beschuss des Gegners durch das MG und schaltet in dem Moment schon auf Raketen um.

    Irrelevant ob der andere Pilot noch Flares besitzt oder nicht, zielst du ein wenig neben (bei Bewegung nach links und rechts) bzw. über die (vorraussichtliche) Bewegungsrichtung (bei Bewegung nach vorne / oben).

    Du feuerst alle 6 Raketen schnell aufeinander ab. Falls der Jet während des Fluchtversuchs nicht mehr in deinem Sichtbereich ist, ziehst du noch ein kleines Stück vor die wahrscheinliche Flugrichtung und feuerst die restlichen Raketen ab.

    Oft sind diese noch erfolgreich, obwohl der gegnerische Jet in dem Moment eine, durch seine hohe Wendigkeit bedingte, enge Kurve / ein komplexes Manöver fliegt.

    Der Trick besteht vor allem darin nicht die übliche Ziel + Schuss – Technik zu verwenden wie sie ähnlich der Jetklasse I erfolgsversprechend ist. Man muss scheinbar ,,unmögliche“ und für einen selbst ,,unlogisch“ vorkommende Aktionen durchführen. Battlefield ist in der Beziehung zu diesem Jet eben etwas eigen und man muss es so annehmen und ausführen wie es ist.


    Sobald ihr den gegnerischen Piloten kurzzeitig verloren habt verwendet direkt die Verfolgeransicht und achtet darauf vom Jäger nicht zum Gejagten zu werden.

    Sucht den Jet und bringt das Duell erst zuende bevor ihr euch erneut dem Angriff von Bodenzielen zuwendet.




    Anhang zur Veranschaulichung


    Dogfightmovie 1

    Dogfightmovie 2





    c) Jetklasse III Bomber


    Die Raketen der Bomber lassen sich ähnlich effizient wie bei der Jetklasse I einsetzen.

    Die Trefferquoten bezüglich ,,Flares beim Gegner vorhanden“ oder ,,nicht vorhanden“ bzw. ,,wendiger gegnerischer Jet“ oder ,,weniger wendiger Jet“ sind identisch.

    Nachteilig ist einzig und allein die stark beschränkte Wendigkeit des Jets, so dass viele Manöver nicht möglich sind.

    Auf diese Art und Weise fällt es vor allem schwer gegnerische Kampfjets verfolgen zu können und zum Abschuss zu kommen.

    Es ist daher wichtig eine gewisse Distanz zum gegnerischen Jet zu wahren, um diesen nicht zu schnell aus den Augen zu verlieren. Je höher die Distanz zum verfolgten Jet, desto grösser der bestehende Überlick über die momentane Höhenlage des gegnerischen Piloten und somit über den Dogfight.

    Dabei gilt jedoch auch, dass die Raketen nicht 100%ig treffen könnten, da die Mindestentfernung (zum Anvisieren) für den effizienten Abschuss schon ein wenig überschritten werden muss. Ihr solltet also auf den richtigen Zeitpunkt warten und dann ,,zuschlagen“.

    Es sollte vor Augen geführt werden, dass der Bomber jedoch nur ein Bomber ist und bleibt. Dieser wird im Dogfight nichts aussergewöhnliches leisten können, auch nicht gegen die F-35 trotz besserer Trefferquote auf seiner Seite.






    4.2) Angriff auf einen Kampfhelikopter (WZ-10 , AH-Z1 Cobra und Mi-28 Havoc) für alle Jets




    Grundlegende Bemerkungen und Hinweise:


    • Ich gehe bei der Beschreibung von einem vollständigen gegnerischen Gegnerteam aus (1 Pilot + 1 Co-Pilot).
    • Falls ein Spieler seat-changing betreibt, muss man sich auf das Drehen um dessen eigene Achse einstellen.
    • Falls euch die gegnerische Heli-Besatzung beim Angriff schon gesehen hat, ist es manchmal sinnvoller vorerst die Anflugsrichtung zu wechseln.
    • Fliegt sicherheitshalber ein paar Mal mehr an, als zu crashen.
    • Achtet nach dem Abschuss auf das Wrack und dreht schnell genug in die passende Richtung ab.
    • Benutzt keineswegs während des Angriffs Raketen, da diese den Piloten nur warnen und recht uneffektiv sind (schnelle Reproduktion der Flares u.a.) . Es gilt also: MG > Missiles .
    • Falls ihr es nötig habt, können Heli-Rückzüge aus dem Geschehen oftmals ausgenutzt werden, in dem man einen letzten kurzen Angriff startet.
    • Orientiert euch an der Mini-Map um den gegnerischen Heli schneller zu lokalisieren (UAV oder Spot)





    4.2.1) Helikopteraufenthalt , Anflug und finaler Abschuss



    Helikopter halten sich je nach Rundenvortschritt und Flaggenverteilung an verschiedenen Orten auf. Zu Beginn der Runde werden die Kampfheli’s ersteinmal die Konfrontration suchen. Folglich dürfte die erste Lokalisierung anhand des vorhersehbaren Ortes des ersten Aufeinandertreffens erleichtert sein. Ausserdem kann man sich mithilfe der Mini-Map am Aufenthaltsort des befreundeten Hubschraubers halten. Im weiteren Rundenverlauf gilt :



    1) Bei vielen Flaggen des Gegners, dass der Heli in erster Linie bei den einzigen Flaggen des eigenen Teams auftaucht (zur Lokalisierung der betroffenen Flagge am UAV oder die Sichtung durch Kameraden orientieren).

    Zwischenzeitlich werden erneute Heli-Duelle ausgetragen.

    2) Bei vielen Flaggen auf der eigenen Seite wird der Heli wahrscheinlich an strategisch wichtigen Punkten angreifen (z.B. Flugplatz Wake, falls nicht in deren Besitz).

    Auch hier gilt, dass im Verlauf der Runde weitere Duelle stattfinden.




    Nachdem man den Hubschrauber geortet hat, ist vor dem eigentlichen Abschuss der richtige Anflug wichtig. Macht einen großen Bogen und passt die Anflugsrichtung auf den Heli und die Situation an. Ich unterscheide zwischen 4 grundlegenden Fällen mit dementsprechenden Anflugsstrategien.




    1) Beide Helikopter befinden sich in diesem Beispiel im Kampf. Grundsätzlich hält der Pilot für den Co-Piloten ruhig und ,,steht“,mit der auf den Feind gerichteten ,,Nase“, halbwegs in der Luft.

    Während der Ausseinandersetzung werden vom Heli-Piloten Ausweichmanöver gegen die TV-Rakete des anderen Helikopters durchgeführt.

    Der Anflug sollte mit ausreichend Distanz zum Ziel von der Seite stattfinden, da die Piloten natürlich weiterhin die Nase Richtung Opponent halten müssen und plötzliche Richtungwechsel zu dem Zeitpunkt selten sind.

    Fliegt mit der Schaltung auf den Bombenmodus an. Dabei zielt ihr mit dem MG auf den Rumpf und kalkuliert mögliche Vor- oder Zurückbewegungen vom Ziel mit ein.

    Dies macht ihr durch das Anvisieren vor oder hinter dem Objekt (richtet sich nach Bewegungsgeschwindigkeit).

    Falls der Heli zur Zeit des eigenen Angriffs z.B. eine seitliche Drehung vollzieht (um euch oder der TV-Missile des anderen Heli’s auszuweichen) solltet ihr dementsprechend vor die Fallrichtung zielen.

    Es ist jedoch schwer so den endgültigen Abschuss zu erreichen (es sei denn das Ziel ist schon vor der Durchführung des Manövers stark am qualmen).




    2) Der Pilot fliegt in diesem Fall in normaler Höhe (200 m ca.) für den Bodenzielangriff (z.B. auf Panzer, Stinger , Jeeps ect.).

    Berechnet erst ab der optimalen Weite für deren TV-Missile ein kurzes ,,in der Luft stehen“ des Helikopter’s ein. Diese Zeit ist bedeutend kürzer als beim Heli-Fight, so dass ihr euch direkt auf eine erneute Fortbewegung einstellen müsst.

    Wie schon oben erklärt kommt ihr von der Seite und zielt in der Situation ein Stück vor die Bewegungsrichtung mit MG-Dauerfeuer.

    Falls während des eigenen Beschuss ein Anvisieren / Beschuss vom Zielobjekt ausgeht (während des ,,Stillstands&quot , müsst ihr dementsprechend wieder auf den Rumpf zielen.

    Stellt euch auf schnellere Reaktion und Handeln durch Manöver ein, als beim ersten Beispiel.Der Co-Pilot kann hier auch ohne langes ,,Stillstehen“ die Missile gut ins Ziel bringen, im Gegensatz zum Helifight. Bei dem ist es nämlich bekannterweise dann erschwert das gegnerische Fahrzeug im Visier zu behalten.

    Bei Manöverdurchführung gilt erneut kurz vor der Fallrichtung anzuvisieren und mit Dauerfeuer draufzuhalten.




    3) Im dritten Fall ,,raped“ der Helikopter eine Flagge und befindet sich in geringer Höhe neben den Spawnpunkten.

    Die Höhe ist relativ konstant, jedoch kreist er im Rundflug um den Flaggenbereich mit zwischenzeitlichem ,,Stehen in der Luft“.

    Achtet auf den momentanen Aufenthaltsbereich bei der Flagge (grundlegend die Punkte mit den meisten Spawn’s) und fliegt wie gewohnt von der Seite an.

    Da sich der Heli (zumeist wegen Beschuss auf Infanteristen) in geringer Höhe befindet, können keine komplexen Manöver durchgeführt werden.

    Daher bleibt dem Piloten die Bewegung nach vorn, zurück, eine Drehung um die eigene Achse oder ein kurzer Aufstieg nach oben. V

    ersucht das Ziel direkt schon bei dem ersten Beschuss auf den Rumpf stark zu beschädigen oder zu zerstören.

    Die letzten (falls nötigen) Schüsse gehen erneut vor den jeweiligen Bewegungsbereich. (Achtung: Beim ,,Aufsteigen“ des Heli’s bleibt nicht viel Zeit, da ein erhöhtes Risiko besteht den Heli bzw. dessen Wrack zu crashen).




    4) Im vierten und letzten annehmbaren (aber auch seltensten) Beispiel, konzentriert sich das Heli-Team zu der Zeit auf keine Spieler aus dem eigenen Team (Fahrzeuge oder Infanteristen).

    Somit reagiert der Pilot bedeutend schneller, falls man den Helikopter angreift.

    Beachtet dabei, dass ihr diejenigen seid, die die Angriffsrichtung vorgeben und folglich den Gegner überraschen könnt.

    Kommt keineswegs frontal auf diesen zu, da dies nur einen gelungenen Abschuss für den Co-Piloten bedeuten kann. Wettet nicht drauf, dass ihr den Heli schneller mit dem MG down habt als er euch mit der TV-Missile (zumal die Angriffsfläche des Heli’s viel geringer ist).

    Am effektivsten ist in dem Fall eine Anflugsrichtung von oben herab in einem recht spitzen Winkel, von hinten oder von der Seite. Dabei sollte man der Situation entsprechend mit Manövern des gegnerischen Heli-Teams rechnen.

    Wie gewohnt also mit dem MG ein Stück vor die wahrscheinliche Fallrichtung anvisieren und mit Dauerbeschuss draufhalten.

    Stellt euch notfalls auf ein paar mehr Anflüge ein. Ihr habt Zeit und den Kill bekommt ihr so oder so, es sei denn man bekommt Gesellschaft von einem gegnerischen Jet.

    Fliegt nach jedem Angriff aus anderer Flugrichtung an um dem Opponenten keine Chance zu geben. Mit ein wenig Übung habt ihr diesen schnell down.





    4.3) Angriff auf den Transporthelikopter




    4.3.1) Flugverhalten des Transporthelikopters / Ziel


    Transporthelikopter steuern zumeist direkt bedeutende Flaggen an (z.B. Flugplatz auf Wake Island) und die Besatzungszahl ist von mal zu mal unterschiedlich.

    Es hat für den weiteren Rundenverlauf hohe Priorität diese aufzuhalten, da ansonsten schnell die eigenen Flaggen verloren sind.

    Auch hier erleichtert das UAV und die Sichtung durch verbündete Truppen, die Lokalisierung dieses Helikopters.

    Der Transportheli hält sich zumeist in obigen Höhen auf (600 m ungefähr), um nicht entdeckt zu werden.




    4.3.2) Angriff auf den Helikopter


    Beim Angriff auf diese gilt, dass man sehr viel ,,Anlauf“ benötigt, da dieser Heli dementsprechend gepanzert ist.

    Ebenfalls sollte erneut nur das MG verwendet werden.

    In diesen Fall unter anderem, da die Insassen sonst durch die Warnung schnell abspringen.

    Erneut solltet ihr von der Seite anfliegen und mit MG-Dauerfeuer schiessen. Die Angriffsfläche ist bedeutend grösser als beim Kampfheli , aber trotzdessen solltet ihr zum möglichst schnellem effizienten Abschuss ebenfalls ein kleines Stück vor der Bewegungsrichtung anvisieren und schiessen.

    Hält man sich an dieses Vorgehen, sollte auch dieser Abschuss kein Problem bereiten und zudem einige Kills mehr aufs ,,Konto befördern“.

    (Achtung: Besonders hier gilt, dass man auf das dementsprechend große Wrack achten sollte nach dem Abschuss)




    Falls noch Fragen offen sind oder jemand Anregungen hat bitte eine PN an mich.




    © by Gypsy (as suggested by Gow Dennis )

  3. #3
    German_PzGren
    Gast
    man, da haste dir ja richtig arbeit gemacht!
    hab zwar nur kurz überflogen (kleiner scherz!), sieht aber alles recht brauchbar aus.
    dann kann ich demnächst wohl mit besseren gegnern im jet rechnen!
    hoffentlich lesen das nicht so viele!

    ne, aber im ernst: gute arbeit!

  4. #4
    waterman1965
    Gast
    Sauber geschrieben. Da kann ich ja als noobpilot mir den einen oder anderen Hinweis holen um besser zu werden

  5. #5
    User
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    freut mich zu hören, danke

    €dit: achja, wenn es für euch nicht übersichtlich ist oder ähnliches, einfach im Forum äußern. Es gibt ja bekanntlich positive und negative Kritik, sie sollte im letzteren Fall dann eben nur konstruktiv sein

  6. #6
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    echt gute arbeit

    wie lange haste gebraucht? :P

  7. #7
    Wheeler
    Gast
    hi
    gute arbeit,hab jetzt 29 minuten gebraucht ums durchzulesen.
    ich wuerde ein paar absaetze mehr reinmachen,sonst verschwimmt das alles nach ner zeit
    auch das intro wuerde ich nicht "schief" stellen und ein paar absaetze reinmachen.
    aber alles in allem saugut geschrieben und super informativ!!!!

  8. #8
    New User
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    Könnte man nicht noch die Jets aus EF+AF mit einbauen?
    Ich kann leider nicht helfen, da ich der absolute Fliegernoob bin.

    RoterBaron007

  9. #9
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    @ StillerKiller , Ich habe seitdem ich mich dafür gemeldet habe immer mal ein wenig drangesetzt falls ich Zeit hatte. Wie lange genau ist eine gute Frage, aber es hielt sich alles in Grenzen. Einige Dinge konnte ich ja auch vom alten Guide von mir übernehmen, die ich noch mal wieder überarbeitet habe.



    Gruss

  10. #10
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    also auf jeden fall , ists ein gutes stück arbeit hier !! sehr gut gemacht, konnte ein video nicht ankucken aber trotzallem sau gut !! thx gypsy

  11. #11
    New User
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    Gutes Tutorial, aber

    MEC = Middle Eastern Coalition - nicht Middle East Connection .

  12. #12
    Member
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    102
    Original von Robert1790
    Gutes Tutorial, aber

    MEC = Middle Eastern Coalition - nicht Middle East Connection .
    lol

    Mir ist auch noch was aufgefallen.
    Der Co-Pilot bei den Bombern schiesst mit Laser gelenkten Raketen, nicht mit TV-Raketen. Diese müssen erst das anvisierte Ziel aufschalten bevor man sie abschiessen sollte.

  13. #13
    ViperJudex
    Gast
    Respekt!!! Mal antesten...

  14. #14
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    ohne Worte

  15. #15
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    finde es auch gut beschrieben ist aber eben nur was für die die geduld haben und lust zum fliegen die bei mir eher ab ebbt zurzeit und joystick um gehen zu können braucht man feingefühl und reflexe beim fliegen eher können wenn man es besitzt

  16. #16
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    MEC = Middle Eastern Coalition - nicht Middle East Connection .
    Stimmt, da hatte ich gar net drauf geachtet. Battlefield bezogen war es ja die "Middle Eastern Coalition".

    Hatte die Bezeichnung als Middle East Connection im Kopf.

    Daher der Name, danke für den Hinweis auf den Fehler.


    Mir ist auch noch was aufgefallen.
    Der Co-Pilot bei den Bombern schiesst mit Laser gelenkten Raketen, nicht mit TV-Raketen. Diese müssen erst das anvisierte Ziel aufschalten bevor man sie abschiessen sollte.
    Danke für den Hinweis, werds bearbeiten

  17. #17
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    PS: Ich würde an jeden Beitrag mit Tutorial noch hinhängen, das dass Tutorial dein Eigentum ist und damit nicht ohne Quellenbezeichnung irgendwo veröffentlicht werden darf.

    Teils durch "...by Gypsy" am Anfang verdeutlicht, aber letzendlich könnt ich auch noch Copyright by Gypsy schreiben, danke

  18. #18
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    das is wahnsinn wieviel mühe du dir gegeben hast, das is ein extrem informativer thread, ich hab vorher nicht gewusst das sich die MGs der jets in der stärke von einander unterscheiden (dachte der unterschied bestünde nur in der magazin-kapazität).

  19. #19
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    das is wahnsinn wieviel mühe du dir gegeben hast, das is ein extrem informativer thread, ich hab vorher nicht gewusst das sich die MGs der jets in der stärke von einander unterscheiden (dachte der unterschied bestünde nur in der magazin-kapazität).
    hehe, doch ist tatsächlich so, baller mal mitn MiG-Mg aufn Panzerfahrzeug oder Heli, die sind schnell weg bzw. mit der F-35 auch schon ganz gut


    Gruss

  20. #20
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